FAQ

Liste der häufig gestellten Fragen (FAQ = frequently asked questions)

An dieser Stelle möchten wir die am häufigst gestellten Fragen beantworten.

 

Was wurde aus der offenen Sprechstunde?

Seit August 2018 wird die offene Sprechstunde in der früheren Form nicht mehr angeboten. Für eine kurzfristige Terminvereinbarung (also in der gleichen Woche) halten wir jedoch im Laufe jeder Woche >10% unserer zeitlichen Ressourcen frei, so dass eine Terminvereinbarung dennoch möglich sein sollte.

 

Wie vereinbare ich einen Termin bei Ihnen bzw. wie läuft die Terminbuchung?

Einen Termin können Sie telefonisch während unserer telefonischen Sprechzeiten (Mo.-Fr. 09.00-12.00 und Di. & Do. nachmittags 14.00-17.00) vereinbaren. Ein Folgetermin wird nach Möglichkeit direkt im Anschluss an das Arztgespräch gemeinsam mit Ihnen vereinbart – dabei versuchen wir so individuell und flexibel wie möglich auf Ihre Terminwünsche einzugehen.

Beachten Sie bitte, dass wir für Neupatienten leider nur ein begrenztes Kontingent anbieten können. Erstvorstellungen erfordern mehr Zeit, um sich gegenseitig kennenlernen zu können. Wir haben pro Woche dafür mind. 2 Termine eingeplant (Di. & Do. von 13.30h-14.30h) die wir für maximal 4 Wochen im voraus planen.

Privatpatienten sind hiervon nicht betroffen.

 

Ich kann einen Termin nicht wahrnehmen, was nun?

Natürlich kann es vorkommen, dass ein Termin nicht eingehalten werden kann, weil bsp. kurzfristig etwas dazwischen gekommen ist. Wir bitten Sie in diesem Fall, uns möglichst rasch darüber zu informieren wenn Sie einen geplanten Termin nicht wahrnehmen können (auch bsp. über unseren Anrufbeantworter), damit wir die Ressourcen anderweitig verteilen können. Vereinbaren Sie dann bitte erneut einen alternativen Termin wie oben beschrieben.

Leider kommt es hin und wieder auch vor, dass Termine nicht abgesagt werden (das betrifft ca. 4-5 Termine pro Woche), was für die Gestaltung der Praxis sehr unbefriedigend ist. Um dies in Zukunft zu verhindern, werden wir nicht eingehaltene Termine als “rote Flagge” in ihrer Patientenakte vermerken. Sollte es wiederholt dazu kommen, dass Termine unentschuldigt nicht wahrgenommen werden (2 “rote Flaggen”) sind wir leider nicht mehr in der Lage, Ihnen für weitere Termine zur Verfügung zu stehen.

 

Benötige ich einen Überweisungschein vom Hausarzt?

Natürlich ist es sinnvoll, dass Ihr Hausarzt über den Termin bei uns informiert ist. Zwingend ist die Vorlage eines Überweisungsscheins für einen Termin bei uns jedoch nur, wenn Sie mit Ihrem Hausarzt eine Teilnahme an der “Hausarztzentrierten Versorgung” (HZV) beschlossen haben. (mehr Infos zu HZV)

 

Wie lange gilt ein “Kassenrezept”?

Ein “Kassenrezept” (rosa) hat eine Gültigkeit von 30 Tagen

 

Wie lange gilt ein “BTM-Rezept”?

Ein “BTM-Rezept” (gelb) muss innerhalb von 7 Tagen bei einer Apotheke eingelöst werden.

 

Was gibt es bei Auslandsreisen mit BTM-Medikamenten zu beachten?

Hierfür hat die Bundesopiumstelle eine gute Übersicht zusammengestellt und unter adhs-ausweis.de findet sich eine gute Informationsbroschüre. Entsprechende Formulare für den Schengen Raum und für internationale Reisen erhalten Sie natürlich auch durch uns. Das zuständige Gesundheitsamt (Gesundheitsamt Münster, Stühmerweg 8, 48147 Münster) steht montags in der Zeit von 12:00-13:00Uhr sowie mittwochs in der Zeit von 08:30-10:00Uhr zur Verfügung um die Bescheingungen zu bestätigen (Hr. Hendrichs, 2.OG, Zi. 211).

 

Wieso erhalte ich “off-label” Medikamente bei AD(H)S nur als “Privatrezept”?

In der Behandlung des adulten AD(H)S gibt es klare Vorgaben in der Verordnung. Wenn die Diagnose erst im Erwachsenenalter gestellt wurde, sind lediglich die Medikamente “Ritalin adult®“, “Medikinet adult®” und “Strattera®” für die Behandlung zugelassen – die Kosten für diese Medikamente werden auch durch Ihre Krankenkasse getragen (mit Ausnahme der Zuzahlung). In dem Ein- oder anderen Fall ist es aber vielleicht erforderlich und sinnvoll, eine andere Medikation zu wählen (sog. “off-label”-Verordnung) – was auch möglich ist, jedoch kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Krankenkasse die Kosten für das Medikament übernimmt. Die Krankenkassen prüfen diese Verordnung nach ca. 3 Jahren und können dann dem verordnenden Arzt eine Rechnung über die off-label-Verordnung ausstellen. Aus diesem Grund ist eine “off-label” Verordnung nur über ein Privatrezept möglich – d.h. die Kosten für die Medikation werden von dem Patienten selbst getragen bis eine schriftliche Kostenübernahmeerklärung der jeweiligen Krankenkasse vorliegt. Eine Kostenübernahme beantragen sie bitte bei Ihrer Krankenkasse, die sich dann schriftlich mit uns in Verbindung setzen wird.

 

Wie stehen Sie zum Einsatz von medizinischem Cannabis bei AD(H)S?

Der Einsatz von medizinischem Cannabis (welches übrigens einen deutlichen höheren CBD als THC-Gehalt aufweist) bei AD(H)S Patienten wird derzeit in verschiedenen Studien getestet. Aufgrund des derzeitigen wissenschaftlichen Stands, gilt für uns die Stellungnahme des deutschen zentralen ADHS-Netzes, welche den Einsatz von medizinischem Cannabis nicht empfiehlt.